Girls at Work 3 Honkey Tonk Challenge
Honkey Tonk ChallengeDiese Woche wartet eine ganz besondere Challenge auf die Mädchen. Sie müssen in Gruppen in Honky Tonks singen und dort Geld einsammeln.
Die Gruppe bestehend aus Jenny, Julia und Esra hat keinen guten Start: Julia hat ihren Eimer, mit dem sie das Geld einsammeln sollen, im Auto vergessen und Esra streitet sich deswegen mit ihr. Sarah reagiert darauf schadenfroh. Jenny sieht's gelassen. „Anstatt rumzuzicken, kann man doch einfach einen neuen Eimer organisieren“ Das machen sie dann auch. Als sie sofort beim ersten, den sie fragen, einen Eimer bekommen, freuen sie sich. „Haben wir einen Schwein“, platzt es aus Julia. Jenny meckert derweil über ihr Englisch: „Der hat wahrscheinlich gedacht, ich komme vom Nordpol“ – „Wir haben hier jetzt unser Schmuckstückchen, das die Jenny super organisiert hat. Ich bin super stolz auf sie. Jetzt kann's richtig losgehen!“, meint Julia. Sie betreten das Honky Tonk, in dem sie als „Mädchen aus Deutschland“ angekündigt werden. Julia schreit den Gästen zu: „Wir brauchen euer Geld in diesem Eimer hier, um diese Challenge zu gewinnen“ In einem Honky Tonk gibt es nur eine Regel, wie D! berichtet: „In diesen Honky Tonks gehen sie ab, wenn ihnen die Musik gefällt. Das heißt: Entweder du bist gut und verdienst Geld, oder du bist schlecht und gehst mit leeren Händen nach Hause“ Julia kotzt es an, dass sie den Eimer vergessen haben und sie dann „als Buhmann dastand“. Als sie dann auf der Bühne standen und Applaus bekommen haben, fiel ihr „eine große Last von den Schultern“. Sie sammeln Geld von den Gästen ein. „Dafür, dass wir vor Leuten performt haben, die wir nicht kennen, war das schon gut. Es hat Spaß gemacht“, findet Jenny. „Wir sind total froh, dass wir jetzt dran sind, damit ein bisschen herzliche Stimmung auf die Bühne kommt“, sagt Sarah. Sie und ihre Gruppenkolleginnen Pascaline und Diba wollen ein ruhigeres Lied singen und unbedingt gewinnen. Sarah findet, dass bei ihnen fast doppelt so laut gejubelt wurde wie bei der ersten Gruppe, obwohl diese ein schnelles Lied gesungen hat. Doch am Ende zählt nur, „wie sich die anderen beiden Bands geschlagen haben“
Alle haben Spaß – außer Meike. „Ich war noch nie auf so einer Bühne und die ganze Atmosphäre ist so... und diese angetrunkenen Leute, auf engstem Raum. Dieses ‚Zusammen-sein-Feeling‘ hatte ich bis jetzt noch gar nicht“, berichtet sie. Ihre Gruppenkollegin Claudia findet: „Du musst dich hinstellen und Spaß haben. Das ist halt Country, man singt, man hat Spaß dran, man geht auf, man freut sich. Das ist nicht wie Arien singen“ Meike fühlt sich nicht wohl, wenn so viele Menschen um sie herum sind und sie mittendrin ist. „Das ist einfach ein eigenartiges Gefühl. Ich mag das nicht“ Die Gruppe Ines, Katrin und Yonca freut sich währenddessen über ihre Ausbeute. „Das sieht gut aus! Da sind voll viele 20$-Scheine drin!“ Mit dem Klassiker „Sweet home Alabama“ hatten sie zuvor die Bühne gerockt. Meike ist immer noch skeptisch. „Ich bin absolut kein Partymensch“ Dabei muss sie nicht einmal Party machen. „Love story“ ist der Titel von Claudia und ihr. Die Devise von beiden Honky Tonks, auf die sich die vier Gruppen aufgeteilt haben, scheint also „Partysongs vs. leise Töne“ zu sein. „Meike ist einfach noch ein bisschen scheu, um auf andere Menschen zuzugehen“, sagt Claudia, die hauptsächlich auf der Bühne aktiv ist, „Das ist eigentlich wichtig in diesem Business. Ich finde das schön, die Welt besteht nun mal aus lauter Menschen. Es ist schön, wenn man Leute hat, mit denen man sich austauschen kann“
Alle Gruppen haben ihren Auftritt hinter sich gebracht. Jetzt entscheidet die Höhe des Trinkgeldes über den Sieger. D!s Gruppen treffen ein. Thomas fand seine Gruppen „sensationell“. Es wird nicht nur ein Kampf zwischen den vier Gruppen, sondern auch zwischen den beiden Juroren. Sie zählen das Geld. „Das war spannend. Aber jetzt wissen wir, was los ist“, ruft D!. Er verkündet die 4. Platzierten: Jenny, Julia und Esra mit ihrem „Schmuckstückchen“. Die Gruppe ist sichtlich enttäuscht, zumal sie gewinnen wollten – wie jede andere Gruppe auch. Magere 40$ sind ihre Ausbeute. „Ich glaube nicht, dass man allein der Geldsumme nach beurteilen kann, wie es tatsächlich war“, glaubt Julia. Meike und Claudia werden immerhin Dritte. „Ich habe schon befürchtet, dass wir die Challenge nicht gewinnen würden, weil das für Meike eine große Herausforderung war, über den Schatten zu springen und fröhlich zu sein auf der Bühne“ Claudia ist nicht enttäuscht. Nun entscheidet es sich zwischen D!s Gruppe Sarah-Pascaline-Diba und Thomas' Gruppe Ines-Katrin-Yonca. „Wir sind entweder auf dem ersten oder dem zweiten Platz. Wir sind aufgeregt, aber schon ganz schön stolz“, sagt D!s Gruppe. „Wir haben gesehen, dass deren Pott auch ganz schön voll war. Wir sind gespannt, ob wir zweite oder doch erste geworden sind“, sagt Yonca. „In einem Topf sind 72$. In dem anderen sind 114$“, verkündet D!. Mit einem so eindeutigen Ergebnis haben die Gruppen nicht gerechnet. Jetzt wird es Ernst: „And the winner is...“, beginnt Thomas und tippt auf den Topf seiner Gruppe. Bei Yonca, Katrin und Ines ist die Freude natürlich riesig. „Wir hatten richtig Spaß“, sagt Katrin. „Wir haben 114$“, wiederholt Yonca. Die Zweitplatzierten sind natürlich enttäuscht, aber sie haben trotzdem noch Stolz. Sarah zeigt sich gönnerisch: „Fairerweise muss man sagen, sie haben haushoch gewonnen“, sagt Sarah.
Was bekommen die drei als Belohnung für ihren haushohen Sieg? Sie sind die dieswöchigen Bandleader.
Meine Meinung:
Jennys Englisch war absolut peinlich. Was sollte der Mann nur von den Deutschen denken? Wenigstens hat Jenny selber gemerkt, dass ihr Englisch nicht der Brüller war. Ob es so gut war, die drei als deutsche Mädels anzukündigen, weiß ich nicht. Das hat sicher viel Trinkgeld gekostet. Julias Geschrei vor dem Lied war so schmerzhaft in den Ohren und nervig, vielleicht war auch das ein Grund für das wenig Trinkgeld.
Sarahs Gruppe war sich des Sieges sicher. Sarah und Diba haben gut gesungen, doch dann kam Pascaline, die mal wieder so tat, als hätte sie die beste Stimme und das ganze Lied versaute. Dann auch noch ihre peinlichen Rufe ins Publikum... Ihre Gesichter bei der Verkündung des ersten Platzes waren aber auch köstlich. Tja, Hochmut kommt vor dem Fall. Vorallem Pascaline stinkte das wohl gewaltig, da sie ja nicht verlieren kann, seitdem sie einmal einen Job bekommen konnte. Sie überspielte ihre Enttäuschung, trotzdem konnte man ihr die Missgunst deutlich ansehen.
Tja, wer mit Meike in einer Gruppe ist, hat die A-Karte gezogen. Dann waren sie auch noch nur ein Duo, das ist ja noch schlimmer, da fühlt man sich wie ein Solist. Dass sie besser abschneiden als die Eimer-vergessen-Truppe, hätte ich nicht gedacht.
Der Yonca-Gruppe habe ich es mehr gegönnt als der Sarah-Gruppe, weil ich einfach nicht wollte, dass Pascaline gewinnt und dann einen auf „Ich bin eh die Beste“ macht, und weil ich die Yonca-Gruppe einfach am meisten mochte. Außerdem haben sie einfach am besten Stimmung gemacht. Pascalines Schreigesang war sicher ausschlaggebend dafür, dass es nur 72$ gab. Ich würde mich wundern, wenn da nicht ein paar Gäste abgehauen sind, um ihre Ohren zu schonen. Bei Yonca, Ines und Katrin gab es bestimmt Bonus für ihre Optik, denn in dieser Gruppe waren wenigstens alle ansehlich im Gegensatz zu der unansehlichen Pascaline. Bei Yonca dachten bestimmt einige: „Das ist ja 'ne Hübsche, denen gebe ich Extra-Trinkgeld“.